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Mensch & Technik

Nutzerbeteiligung, Motivation und Qualifikation sind wichtige Erfolgsfaktoren für energieeffiziente Gebäude und Quartiere. So lassen sich die Akzeptanz der eingesetzten Technik und ihre Nutzung unter Berücksichtigung ökonomischer Randbedingungen erreichen. Ähnliches gilt für die an Planung, Bau und Betrieb Beteiligten: Iterativ und interdisziplinär angelegte Planungsprozesse sichern teamorientiertes Handeln im Rahmen eines integralen Planungsprozesses. So entsteht eine ganzheitliche Sicht auf Gebäude und Quartiere, beispielsweise mit Blick auf die Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus.

Sind Gebäude einmal errichtet, so sind für die Bewohner und die Nutzer da. Wenn diese unzufrieden sind, verhalten sie sich auf ihre Weise und greifen in den Gebäudebetrieb ein. Das kann gut oder schlecht sein für das Raumklima-Management und für die Energieeffizienz. Auch sehr energieeffizient geplante Gebäude können auf diese Weise im tatsächlichen Betrieb deutlich mehr Energie verbrauchen. Die Zufriedenheit der Nutzer und das Verstehen und die Akzeptanz von Gebäudekonzepten und Technik sind in der Planung und im späteren Betrieb ebenso zu bedenken wie Unterschiede im Technikverständnis oder kulturelle und sprachliche Barrieren.

Zu berücksichtigen sind auch soziale und ökonomische Folgen der Gebäude- und Quartiersentwicklung sowie die Grenzen der energetischen Sanierung. Stichworte sind unter anderem: Bezahlbares Wohnen, demografischer Wandel und schrumpfende Quartiere …

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