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Architektur & Gebäudetechnik

Zunächst einmal müssen Gebäude die Bedürfnisse ihrer Nutzer erfüllen. Dazu passen sie sich über geeignete Verglasungen, Fassaden und Systeme für das Luft- und Wärmemanagement an das Außenklima und die variierenden Nutzeranforderungen an. Clevere Gebäudekonzepte und innovative gebäudetechnische Systeme bieten hierfür die notwendige Flexibilität. Doch für heutige und besonders für zukünftige Gebäude gilt: sie sind keine abgeschlossenen Systeme. Gebäude interagieren künftig stärker über Energiesysteme mit anderen Gebäuden oder Energieversorgern. Als Elemente in einem größeren Netzwerk haben Gebäude energetische Schnittstellen zu Nachbargebäuden, zum Quartier und zu Strom- und Wärmenetzen. 

Solaraktive Gebäudehüllen, ein hoher Wärmeschutz und energie- und exergieoptimierte Gebäudetechnik ermöglichen Plusenergiegebäude, die in der Jahresbilanz mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Damit können sie als netzdienliche Gebäude eine stärker interaktive Rolle im Zusammenspiel mit dem künftigen erneuerbaren Stromnetz übernehmen. In Zukunft kann so überschüssiger Solar- und Windstrom hocheffizient in Form von Wärme und Kälte in Gebäuden genutzt und gespeichert werden. 

In vielen Demonstrationsprojekten in Neubau und Sanierung werden unterschiedliche technologische Innovationen und neue Systeme und Konzepte praktisch erprobt und die resultierende Gebäudeperformance und die Auswirkungen auf das Energiesystem wissenschaftlich evaluiert.

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