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In den letzten Jahrzehnten wanderte die industrielle Produktion häufig aus den Städten heraus an energie- oder verkehrsgünstigere Standorte. Doch verschiedene Trends begünstigen neue Formen einer Koexistenz von Wohnen, Arbeiten und Produzieren in urbanen Räumen. Einerseits werden stillgelegte Werksgelände neuen, gemischten Nutzungsformen zugeführt, andererseits eröffnen Digitalisierung und smarte Technologien innovative Produktionskonzepte in Stadtquartieren.

In beiden Fällen bietet sich die Chance, neue Energiekonzepte und nachhaltige Austauschbeziehungen zwischen Produktion und Stadt zu etablieren: So wird aus einem alten Industrieareal ein innovatives und klimaneutrales Wohn-, Gewerbe- und Technologiequartier – oder Fabriken vernetzen sich mit ihrem urbanen Umfeld zum gegenseitigen Nutzen.

Zwei Forschungsprojekte untersuchen diese Entwicklungen genauer. Mehr dazu in diesem Newsletter.

 

Aktueller Hinweis

Internationaler Energiewettbewerb im Blick

Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin wurden am 6. Dezember 2017 im Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050 zehn herausragende Konzepte mit Preisgeldern von insgesamt 280.000 Euro prämiert. Sowohl in der Kategorie „Konzepte für zukunftsweisende Gebäude und Quartiere“ als auch in der Kategorie „Ideen für einen internationalen Energiewettbewerb“ haben die jeweiligen Jurys fünf Preisträger ausgezeichnet.

Die in der zweiten Kategorie prämierten Konzepte sind als wichtige Ausgangsbasis für einen möglichen internationalen Energiewettbewerb zu sehen. Deutschland zielt mit dieser Initiative auf eine internationale Schirmherrschaft für einen solchen Wettbewerb, beispielsweise durch die Internationale Energieagentur (IEA). Jetzt sollen in einer Vertiefungsphase die beiden erstprämierten Konzepte detaillierter ausgearbeitet und Kontakte in die internationalen Gremien erschlossen werden. Mehr dazu in Neuigkeiten aus der Forschung.

 

Neuigkeiten aus der Forschung

Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050

Konzepte für klimaneutrale Gebäude und Quartiere

In der ersten Kategorie waren zukunftsweisende Ideen für klimaneutrale Gebäude und Quartiere gesucht. Eingereicht wurden sowohl Neuplanungen als auch Sanierungsvorhaben von Wohngebäuden, Gewerbebauten sowie Quartierskonzepte. Um der Vielschichtigkeit und unterschiedlichen Schwerpunktsetzung der Arbeiten gerecht zu werden, wurden fünf gleichwertige Preise vergeben.

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Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050

Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb

In der zweiten Kategorie wurden zwei Konzepte mit einem ersten Rang sowie drei weitere Beiträge ausgezeichnet. Die Skizzen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, doch beide bieten einen interessanten Austragungsort und integrieren die Wettbewerbsstätte nachhaltig in das städtische Umfeld. Dort sollen neue Ideen für energieeffiziente Gebäude und Stadtquartiere in einem „Living Lab“ in die Breite getragen werden.

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Veranstaltungen und Termine

Ankündigung

16th International Symposium on District Heating and Cooling 2018

Das Symposium findet alle zwei Jahre statt. Es wird 2018 erstmals in Deutschland stattfinden und von der HafenCity University Hamburg veranstaltet. Im Bereich Fernwärme und Fernkälte ist die Veranstaltung eine bedeutende Konferenz von internationaler Relevanz. Dabei steht der Austausch über anwendungsorientierte Forschungsergebnisse im Vordergrund. Schirmherr der Veranstaltung ist das Technology Collaboration Programme „District Heating and Cooling“ der Internationalen Energieagentur.

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Ankündigung

Konferenz BauSIM 2018

Die Konferenzreihe BauSIM findet alle zwei Jahre statt und wird 2018 in Karlsruhe veranstaltet. Zu den thematischen Schwerpunkten „Modellierung des Nutzerverhaltens in Gebäuden“ und „BIM-basierte Planungshilfsmittel“ ist ein wissenschaftlicher Austausch im deutschsprachigen Raum vorgesehen. Mit dem Fokus auf Simulationsverfahren im Bauwesen reiht sich die Konferenz in die Aktivitäten der International Building Performance Simulation Association IBPSA ein.

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Forschungsprojekte im Fokus

Nachhaltige Stadtentwicklung

Ressourceneffiziente Fabriken in der Stadt

Das Forschungsprojekt Urban Factory untersucht die Herausforderungen von Fabriken in städtischer Umgebung. Industrielle oder gewerbliche Produktion wird dabei nicht mehr nur als Energie- und Ressourcenverbraucher betrachtet, hinzu kommt die Möglichkeit der Versorgung umgebender Stadtteile. Neu ist eine Ausweitung auf Methoden und Technologien, die eine Verbrauchssenkung der im urbanen Kontext maßgebenden Ressourcen ermöglichen: Strom, Wärme, Treibstoff, Boden, Stadtgesellschaft.

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Energiewende für Industrieareal

Werksgelände wird zum klimaneutralen Stadtquartier

Bis zum Jahr 2022 entsteht auf dem ehemaligen Werksgelände der Nähmaschinenfabrik Pfaff in Kaiserslautern ein neuer Stadtteil. Er soll einen möglichst hohen Anteil seines Energiebedarfs vor Ort durch erneuerbare Energien decken. Nachhaltige Infrastrukturen sorgen für Strom, Wärme, Kälte, E- Mobilität und digitale Dienstleistungen. Die lokal erzeugte erneuerbare Energie versorgt historische Gebäude und Neubauten.

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Energiewendebauen ist eine Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). In mehr als 600 Forschungs- und Modellprojekten werden energieoptimierte Gebäude und Quartiere erforscht. Dabei gewinnt das systemische Zusammenwirken von Gebäuden, Quartieren und Energieinfrastruktur an Bedeutung. Die Vision dabei: Gebäude und Quartiere werden zu intelligent vernetzten Energieeinheiten.

Impressum

Newsletter und Newsalert von Energiewendebauen sind ein Service vom Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.
Verantwortlicher Herausgeber: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH
Sitz der Gesellschaft: Jülich
Geschäftsführung: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt (Vorsitzender des Vorstands), Karsten Beneke (Stellvertr. Vorsitzender des Vorstands), Prof. Dr. Sebastian M. Schmidt, Prof. Dr.-Ing. Harald Bolt
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirektor Dr. Karl Eugen Huthmacher
Amtsgerichts Düren Nr. HR B 3498