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Glossar

ORC-Technologie

Nicht nutzbare Abwärme aus Produktionsprozessen in Strom umzuwandeln - dies ermöglicht auch in kleineren Leistungsbereichen der ORC-Prozess (Organic Rankine Cycle).

Er gleicht dem Dampfturbinenprozess in jedem herkömmlichen Kraftwerk; bis auf die Tatsache, dass hier nicht mit Wasserdampf gearbeitet wird, sondern wegen des allgemein niedrigeren Temperaturniveaus Alkohole oder Silikonöle als Dampf erzeugendes Arbeitsmedium zum Einsatz kommen. Heiße Abluft oder Abgase werden zur Verdampfung des Arbeitsmediums im ORC-Prozess genutzt. Das verdampfte Arbeitsmedium wird über eine Turbine entspannt, die ihrerseits einen Generator zur Stromerzeugung antreibt.

ORC-Turbinen kommen „normalerweise“ bei der geothermischen Stromerzeugung zum Einsatz, da sie schon mit Temperaturen ab ca. 100°C funktionieren. Die eingesetzte Entwicklung hin zu kleinen Anlagen bis in den Bereich von unter 100 kWel ermöglicht die Nutzung von kleineren Abwärmepotenzialen vor allem in der Industrie. Besonders interessant ist Abwärme mit Temperaturen über 250°C mit einer Leistung von ab 500 kW und möglichst vielen Betriebsstunden im Jahr. Die ORC-Technologie wird seit über 40 Jahren verwendet. Weltweit gibt es 3.000 Installationen im Leistungsbereich von 300 bis 7.500 kW. Die Attraktivität der ORC-Technologie liegt in der hohen Verfügbarkeit, dem geringen Reparaturaufwand und einfachen jährlichen Wartungsaufwendungen.

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