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Glossar

Deckenstrahlplatten

Deckenstrahlplatten sind an der Raumdecke angebrachte, nach oben wärmegedämmte Heizelemente, die Wärme über Strahlung nach unten abgeben.

Sie werden in hohen Räumen und Hallen eingesetzt.

DIN 1946-2

Die DIN 1946 Teil 2 war bislang die wesentliche Richtlinie für die Lüftung von Nichtwohngebäuden.

Sie wurde ersetzt durch die DIN EN 13779. Die Norm klassifiziert die Luftqualität der Raumluft, der Zuluft, der Fortluft und der Außenluft in Abhängigkeit von verschiedenen Kriterien in zwei bis fünf Klassen. Die europäische Norm ist komplett anders aufgebaut, die Aussagen sind weniger konkret formuliert. Es werden vielmehr Lösungsvorschläge und Empfehlungen für die Planung und Ausführung in allgemein gehaltenen Funktions- und Schutzzielanforderungen gegeben. Damit soll die Verantwortung des Planers erhöht werden – alle wesentlichen Lüftungsparameter müssen also zwischen Bauherr und Planern festgelegt werden.

DIN 5035

Die DIN 5035 behandelte die Beleuchtung mit künstlichem Licht.

Sie wird seit einigen Jahren von europäischen Normen abgelöst, so z. B. von der DIN EN 12464 Licht und Beleuchtung, Teil 1: Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen.

DIN EN 13779

Diese europäische Norm mit dem Titel „Lüftung von Nichtwohngebäuden“ ersetzt seit Mai 2005 die bisherige DIN 1946 Teil 2.

Darin werden allgemeine Grundlagen zum Thema Lüftung in Nichtwohngebäude formuliert und Anforderungen an Lüftungs- und Klimaanlagen und Raumkühlsysteme spezifiziert.

DIN V 18599

Die Anfang 2007 veröffentlichte Normenreihe beschreibt ein Berechnungsverfahren für die energetische Bewertung von Gebäuden unter Einbeziehung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Beheizung und Warmwasserbereitung sowie für die Kühlung, Lüftung un

Die neue Norm bildet die Grundlage für den künftig verbindlich zu erstellenden Energiepass für Nichtwohngebäude und dient zugleich als Berechnungsmethode für die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) für Nichtwohngebäude. Dabei wird das zu untersuchende Gebäude einem Gebäude mit standardisierten Parametern (sog. Referenzgebäude) gegenübergestellt.

Die 11-teilige Normenreihe soll dazu beitragen, dass unter standardisierten und vergleichbaren Bedingungen architektonische Ansätze sowie Systeme der Bau-, Heiz-, Kühl-, Lüftungs-, Klima- und Beleuchtungstechnik energetisch miteinander vergleichbar sind und deren Interaktion untereinander bewertet werden kann.

Die Teile im Einzelnen:

  1. Allgemeine Bilanzierungsverfahren, Begriffe, Zonierung und Bewertung der Energieträger
  2. Nutzenergiebedarf für Heizen und Kühlen von Gebäudezonen
  3. Nutzenergiebedarf für die energetische Luftaufbereitung
  4. Nutz- und Endenergiebedarf für Beleuchtung
  5. Endenergiebedarf von Heizsystemen
  6. Endenergiebedarf von Lüftungsanlagen und Luftheizungsanlagen und Kühlsystemen für den Wohnungsbau
  7. Endenergiebedarf von Raumlufttechnik- und Klimakältesystemen für den Nichtwohnungsbau
  8. Nutz- und Endenergiebedarf von Warmwasserbereitungsanlagen
  9. End- und Primärenergiebedarf von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
  10. Nutzungsrandbedingungen, Klimadaten
  11. Gebäudeautomation