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Eigenstromnutzung

Vorschlag zur Erweiterung der Bilanzmethode DIN V 18599

Autor: Lichtmeß, M.; Armborst, Ch.
Verlag: Bergische Universität Wuppertal (Hrsg.)
Publikationstyp: Fachartikel
Bibliographische Angaben:

Markus Lichtmeß, Christophe Armborst:
Vorschlag zur Erweiterung der Bilanzmethode DIN V 18599 um die Anrechnung der Eigenstromnutzung
Bergische Universität Wuppertal (Hrsg.), 2018, 55 Seiten

Bezugspreis: Kostenloser Download

Schlagworte:

Im Rahmen dieser Studie wurde ein einfaches Bilanzmodell entwickelt, mit dem selbst genutzter Strom aus Photovoltaik-, Windenergie- und KWK-Anlagen berücksichtigt werden kann. Es eignet sich zur Erweiterung der Bilanzmethode DIN V 18599, welche der Energieeinsparverordnung und dem Gebäudeenergieausweis  zugrunde liegt.

Durch die wachsende Bedeutung von solarer Stromerzeugung am Gebäude ist es konsequent, die solaren Beiträge in der energetischen Bilanzierung für den Gebäudeenergieausweis zu berücksichtigen. In Deutschland und in Luxemburg (für Wohngebäude) ist dies bereits eingeführt. Dies betrifft insbesondere Gebäude mit dem Anspruch einer ausgeglichenen oder positiven Jahresenergiebilanz, also sogenannte Null- und Plusenergiehäuser.

Dazu wurden im Kontext der Internationalen Energieagentur und mit Unterstützung der Forschungsinitiative EnOB (inzwischen: ENERGIEWENDEBAUEN) wesentliche Arbeiten zu einem gemeinsamen internationalen Verständnis geleistet. In einem weiteren Schritt kommt es jetzt darauf an, den Anteil des selbst genutzten Stroms von demjenigen getrennt zu betrachten, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Diese Trennung weist auf der Basis einer üblicherweise monatlichen Energiebilanzierung in normativen Verfahren einige Schwierigkeiten auf. Bisher wurden dazu starke Vereinfachungen eingeführt und in Rechenverfahren wie beispielsweise EnerCalC implementiert. Auch in Deutschland sind daher die diesbezüglichen Verfahren in der Diskussion und müssen im Kontext der Einführung des Niedrigstenergiehausstandards (nZEB) bis 2019 weiterentwickelt werden.

Der vorliegende Beitrag stellt ein geeignetes Näherungsverfahren vor, mit dem der Anteil des selbst genutzten Stroms im Rahmen einer normativen monatlichen Energiebilanz bestimmt werden kann. Das Verfahren ist in der aktuellen Version von EnerCalC implementiert.

Letzte Aktualisierung: 20. Februar 2018

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