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Abschlussbericht

Solar unterstützte Wärmezentralen in Mehrfamilienhäusern (SUW-MFH)

Autor: M. Adam, K. Backes, H. Wirth Hochschule Düsseldorf (HSD), Zentrum für Innovative Energiesysteme; D. Eggert, S. Helbig Institut für Solarenergieforschung Hameln GmbH (ISFH)
Publikationstyp: Forschungsberichte
Förderkennzeichen: 03ET1212A, 03ET1212B
Bibliographische Angaben:

M. Adam, K. Backes, H. Wirth Hochschule Düsseldorf (HSD), Zentrum für Innovative Energiesysteme; D. Eggert, S. Helbig Institut für Solarenergieforschung Hameln GmbH (ISFH): Solar unterstützte Wärmezentralen in Mehrfamilienhäusern. Abschlussbericht, S. 272, PDF, 15 MB. Düsseldorf/Hameln, August 2018.

 

Bezugspreis: Kostenloser Download

Schlagworte:

Um den schwachen Markt thermischer Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser besser zu erschließen, bewertet und optimiert das Projekt „Solar unterstützte Wärme-zentralen in Mehrfamilienhäusern“ die hydraulischen Verschaltungen von Wärmezentralen großer Kombi-Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern - im Hinblick auf gute Kompromisse zwischen Kosten, Anlagenkomplexität und Energieeinsparung.

Das Forschungsprojekt soll Markthemmnisse beim Einsatz thermischer Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern verringern und deren Marktentwicklung positiv beeinflussen. Aus diesem Grund sind an dem Verbundprojekt neben der Hochschule Düsseldorf (HSD) und des Instituts für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) fünf Industrieunternehmen beteiligt: Bosch Thermotechnik GmbH, Parabel Energiesysteme GmbH, Solvis GmbH, Vaillant GmbH, Viessmann Werke GmbH & Co. KG.

Aus den Erkenntnissen des Forschungsprojekts ergeben sich Empfehlungen für solarunterstützte Wärmezentralen in Mehrfamilienhäusern:

  • Vermeidung von Verteilverlusten, in 2-Leiter-Netzen beispielweise durch an die Heizlast angepasste Vorlauftemperaturen und eine elektrischen Nachheizung für die TWW-Erwärmung
  • Wärmeverluste in der Anlage minimieren durch kompakte Hydrauliken und Komponenten. Auch eine möglichst integrierte Lösung von Komponenten, (z.B. Gastherme im Speicher, Solarstation / Frischwasserstation direkt am Speicher) ist bei der Produktgestaltung anzustreben. Dies bringt in der Regel auch Kostenersparnisse mit sich.
  • Speicherung von fossil erzeugter Wärme minimieren, zum Beispiel durch Verzicht auf TWW-Speicherung und den Einsatz von Frischwasserstationen, bei dezentralen Anlagen mit wohnungseigenen Gasthermen möglichst auf Pufferung konventioneller Wärme verzichten
  • Trennung von Solarwärme und fossil erzeugter Wärme durch getrennte Speicherung oder optimierte Temperatureinschichtung
  • Zirkulationsrücklauf temperaturoptimiert in den Speicher einbinden, Speicherdurchmischung verhindern
  • Auf eine solare Zirkulationsunterstützung achten.
  • Möglichst direkte Nutzung von solar oder fossil erzeugter Wärme
  • Erhöhte Kollektorflächendimensionierung für Anlagenkonzepte mit niedrigem Temperaturniveau des Verteilnetzes (Bei Wärmezentralen mit Ultrafiltrationsanlagen oder 2-Leiter-Systemen mit überwiegend heizungs-geführter Vorlauftemperatur).

Letzte Aktualisierung: 4. September 2018

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