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Monitoring und Betriebsoptimierung

Revitalisierung des Haupthauses der KfW Bankengruppe in Frankfurt

Autor: Wagner, A.; Kleber, M
Verlag: fbta
Publikationstyp: Forschungsberichte
Bibliographische Angaben:

Wagner, Andreas; Kleber, Michael:

Revitalisierung des Haupthauses der KfW Bankengruppe in Frankfurt. Monitoring und Betriebsoptimierung im Rahmen von EnSan, Teilkonzept 3. Abschlussbericht

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), fbta, 2009, 193 S.

Bezugspreis: Kostenloser Download

Schlagworte:

Der vorliegende Abschlussbericht beschreibt die Erkenntnisse und Ergebnisse des durch das Fachgebiet Bauphysik und Technischer Ausbau des Karlsruher Instituts für Technologie von Januar 2003 bis Mai 2009 durchgeführten Forschungsvorhabens. Gegenstand der Forschung war die wissenschaftliche Begleitung der Revitalisierung des Haupthauses der KfW Bankengruppe in Frankfurt a.M. im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten „EnOB“-Projektes. Diese Begleitung umfasste im Wesentlichen die kontinuierliche und temporäre Erfassung von Messdaten für die Bildung von Energiebilanzen und Kennwerten zur Überprüfung und Optimierung des Gebäudebetriebs.

Das sogenannte Haupthaus der KfW Bankengruppe wurde 1968 im Frankfurter Westend nahe des Palmengartens erbaut und von 2003 bis 2006 umfassend saniert. Das Gebäude besteht aus vier miteinander verbundenen Bürotürmen mit zehn bis fünfzehn Geschossen. Der vierte, nördlichste Turm wurde im Zuge der Sanierung um drei auf elf Geschosse erhöht. Das Gebäude hat heute eine Nettogeschossfläche von 21.875 m2 und bietet Platz für 575 Mitarbeiter. Das Regelgeschoss weist im Wesentlichen nach Osten und Westen orientierte Büroräume auf, die jeweils über einen Flur erschlossen werden. Zwischen den beiden Fluren befinden sich Treppenhäuser und Aufzüge, Sanitärräume, Teeküchen und Archivräume. Im neunten Obergeschoss zweier Türme gibt es Speiseräume mit einer angegliederten Küche, das Erdgeschoss wurde erweitert, so dass dort heute ein großer Sitzungssaal, drei kleinere Sitzungsräume, eine Wandelhalle und ein helles Eingangsfoyer das Raumprogramm ergänzen.

Ausschlaggebend für die Sanierung waren nicht länger hinzunehmende Mängel im Brandschutz, eine nicht mehr zeitgemäße Arbeitsplatzsituation in den Büros und in die Jahre gekommene haustechnische Anlagen. Die KfW Bankengruppe, die den Klimaschutz im Wohngebäudebereich und im mittelständischen Gewerbe fördert, wollte nicht nur die funktionale und gestalterische Qualität deutlich steigern, sondern im Rahmen einer integralen Planung ein energieeffizientes Gebäude umsetzen und so die Ziele ihrer eigenen Förderprogramme unterstreichen.

Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2017

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