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Energetische Verbesserung der Bausubstanz

Messtechnische Validierung der Sanierung eines Gemeindezentrums unter Einsatz von Vakuumdämmpaneelen

Autor: Hauser, G.; Reiß, J.; Manara, J.
Verlag: Fraunhofer IBP
Publikationstyp: Forschungsberichte
Bibliographische Angaben:

Hauser, Gerd; Reiß, Johann; Manara, Jochen:

Energetische Verbesserung der Bausubstanz, Teilkonzept 3: Messtechnische Validierung der Sanierung eines Gemeindezentrums unter Einsatz von Vakuumdämmpaneelen

Fraunhofer IBP, 2008, 246 S.

Bezugspreis: Kostenloser Download

Schlagworte:

Vor Beginn einer anstehenden Dachsanierung am Gemeindehaus machte die Diözese der Kirchengemeinde „Zum Guten Hirten“ den Vorschlag, das gesamte Gemeindezentrum energetisch zu sanieren und solare Maßnahmen umzusetzen. Die Idee fand im Kirchengemeinderat breite Zustimmung. Um zweckmäßige Lösungen für diese komplexe Aufgabe zu erhalten, wurde Ende 2000 ein Architektenwettbewerb durchgeführt.

Das Grobziel, das durch die Sanierung erreicht werden sollte, war bereits Thema des Architektenwettbewerbs. In der Phase der Konzeptentwicklung konnte auf den Entwurfsunterlagen des Büros Günter Hermann Architekten und der Gesellschaft für bauphysikalische Objektplanung (GFO) aufgebaut werden.

Das ZAE Bayern war schwerpunktmäßig für die Planung und Umsetzung der Vakuumdämmung verantwortlich. Die Elektro- und Heizungsplanung lag im Verantwortungsbereich des Ingenieurbüros Trippe + Partner. In mehreren Workshops, an denen das Fraunhofer-Institut für Bauphysik und auch Vertreter der Kirchengemeinde teilnahmen, wurde im Team in einem Integralen Planungsprozess das Sanierungskonzept erarbeitet. Die Bewertung der Heizwärmebedarfswerte erfolgte durch GFO.

Die im Untergeschoss des Gemeindehauses untergebrachte Mesner-Wohnung umfasst mit einer Nettogrundfläche von 118 m² 13 % der Gesamtfläche des Gemeindehauses, die bei 887 m² liegt. Die Mesner-Wohnung wurde von der Sanierung ausgeschlossen. Über dem Kindergarten befinden sich 3 Ein-Zimmer-Wohnungen mit einer Gesamtnettogrundfläche von zusammen 145 m². Die Nettogrundfläche des Untergeschosses, das den Kindergarten einschließlich der zugehörigen Sozialräume umfasst, beträgt 337 m². Die unteren Geschosse des Pfarrhauses dienen als Büroräume, das Obergeschoss mit der Nettogrundfläche von 133 m² wird als Pfarrer-Wohnung genutzt. Pfarrhaus und Kindergarten weisen mit 0,73 m-1 und 0,74 m-1 etwa ähnliche Hüllflächenfaktoren auf. Das Gemeindehaus hat mit 0,52 m-1 eine etwas kompaktere Form.

Letzte Aktualisierung: 9. Mai 2017

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