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Planungskonzepte

Krankenhaus Plus – Energieeffizienzstrategien im Krankenhaus

Autor: M. Schmidt, C. Nickl-Weller, G. Hillmann, M. Korolkow, R. Jakobiak, H. Schiller
Verlag: Tagungsband zur "Wümek - Technologiemanagement im Krankenhaus", 23.-25. Mai 2011 in Würzburg
Publikationstyp: Fachartikel
Bibliographische Angaben:

M. Schmidt, C. Nickl-Weller, G. Hillmann, M. Korolkow, R. Jakobiak, H. Schiller: Krankenhaus Plus – Energieeffizienzstrategien im Krankenhaus, in: Tagungsband zur "Wümek - Technologiemanagement im Krankenhaus", 23.-25. Mai 2011 in Würzburg.

 

Bezugspreis: Kostenloser Download

Schlagworte:

Aufgrund spezieller Anforderungen im Betrieb von Krankenhäusern haben diese Gebäude eine komplexe Gebäudetechnik und damit verbunden einen besonders hohen Energieverbrauch. Tatsächlich gibt es aber auch ein großes Einsparpotenzial. Um das zu realisieren sind ein integriertes Planungskonzept und neue technologische Ansätze notwendig. Der vorliegende Beitrag stellt das Forschungsprojekt „Krankenhaus plus“ vor. Mit dem Projekt erfasste Daten und Ergebnisse sollen zur Bildung von Benchmarks genutzt Strategien zur Energieeffizienzsteigerung in Krankenhäusern entwickelt werden.

Aufgrund spezieller Anforderungen im Betrieb von Krankenhäusern haben diese Gebäude eine komplexe Gebäudetechnik und damit verbunden einen besonders hohen Energieverbrauch. Tatsächlich gibt es aber auch ein großes Einsparpotenzial. Um das zu realisieren sind ein integriertes Planungskonzept und neue technologische Ansätze notwendig. Der vorliegende Beitrag stellt das Forschungsprojekt „Krankenhaus plus“ vor. Mit dem Projekt erfasste Daten und Ergebnisse sollen zur Bildung von Benchmarks genutzt Strategien zur Energieeffizienzsteigerung in Krankenhäusern entwickelt werden.

Für Krankenhäuser ist neben dem gebäudebezogenen Energiebedarf ein hoher betriebsbedingter Energiebedarf typisch. Der in VDI 3807 Blatt 2 angegebene Energieverbrauch liegt zwischen 19,8 und 37,2 MWh/a (Heizwärme) bzw. zwischen 4,7 und 10 MWh/a (Strom) je Krankenhausbett.

Es handelt sich dabei um Mittelwerte, die von der Anzahl der Betten des Krankenhauses abhängig sind. Unter der der Annahme, dass auf ein Bett eine Nutzfläche von 70 m² bis 100 m² kommt, ergibt sich eine mögliche Spanne von 200 kWh/m² bis über 500 kWh/m²a Heizwärmeverbrauch und von 50 kWh/m²a bis über 150 kWh/m²a Stromverbrauch.

Im Zusammenhang mit der langfristigen Entwicklung eines Krankenhausstandortes mag eine vollständige energetische Sanierung im Einzelfall möglich sein. Um ein volkswirtschaftlich großes Einsparvolumen zu erschließen, müssen jedoch auch in den vielen Fällen, in denen dieses Optimum nicht umsetzbar ist, die aufgrund der jeweiligen Situation eines Hauses gegebenen energetischen Chancen bestmöglich genutzt werden können.

Neben baulich erschließbaren Einsparpotentialen liegt der Schwerpunkt im Forschungsprojekt "Krankenhaus plus" auf energieeffizienten Kühltechniken, beispielsweise adiabate Abluftkühlung, sowie auf Luftbefeuchtungs- und Luftentfeuchtungstechniken, beispielsweise sorptionsgestützte Verfahren, die ebenfalls einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch in Krankenhäusern haben. Der Fokus liegt auf den wirtschaftlich erschließbaren Potentialen.

Letzte Aktualisierung: 22. Juni 2017

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