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Wärmeversorgungskonzepte

Ansätze zur Reduktion der konventionell erzeugten Wärmeverteilverluste

Autor: Mercker, O; Arnold, O.
Verlag: ISFH
Publikationstyp: Forschungsberichte
Förderkennzeichen: 03ET1194A
Bibliographische Angaben:

Mercker, Oliver; Arnold, Oliver:

Abschlussbericht zum Vorhaben Ansätze zur Reduktion der konventionell erzeugten Wärmeverteilverluste in solar unterstützten Mehrfamilienhäusern. "MFH-re-Net". Laufzeit: 01.07.2013-31.08.2016

ISFH, Hameln, 2017, 120 S.

Bezugspreis: Kostenloser Download

Im Projekt MFH-re-Net wurde die Bedeutung der Wärmeverteilverluste anhand unterschiedlicher Wärmeversorgungskonzepte analysiert und Empfehlungen zur Gestaltung energieeffizienter Systeme für Mehrfamilienhäuser (MFH) abgeleitet.

Im Projekt sind typische Wärmeverteilsysteme sowie einige alternative Wärmeversorgungskonzepte in einem repräsentativen Mehrfamilienhaus (MFH) mit acht Wohneinheiten á 65 m² am Standort Zürich im unsanierten und im sanierten Zustand mit Hilfe des dynamischen Simulationsprogramms TRNSYS untersucht worden.

Der Fokus liegt auf der Analyse der Nutzbarkeit der Verteilverluste und ihrer Bedeutung für die Effizienz von Wärmeversorgungssystemen. Die Simulationsergebnisse belegen, dass der Einfluss der Wärmeverteilverluste bei gut gedämmten Gebäuden dringend berücksichtigt werden muss, wenn eine effiziente Wärmeversorgung erreicht werden soll. Die Höhe der Verteilverluste im Allgemeinen und ihres nicht nutzbaren Anteils im Speziellen werden meist unterschätzt, insbesondere dann, wenn per se angenommen wird, dass alle Räume die gleiche Solltemperatur aufweisen und das Verteilsystem stets hydraulisch abgeglichen ist.

Überdies konnte gezeigt werden, dass nicht nutzbare Verteilverluste mit dem solaren nEnergieangebot korrelieren. Als Konsequenz aus diesen Ergebnissen wäre eine größere Dimensionierung der solarthermischen Unterstützung von 2 m² pro Person bei Mehrfamilienhäusern aus energetischen Gesichtspunkten zu empfehlen. Zudem sollten die Umrüstung auf sowie der Einbau von Zweileiternetzen mit möglichst niedriger Vorlauftemperatur im Geschoßwohnungsbau vorangetrieben werden.

Letzte Aktualisierung: 21. April 2017

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