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IEA DHC - District Heating and Cooling

Die Endenergieeffizienz zu steigern und erneuerbare Energien vermehrt zu nutzen, sind wesentliche Faktoren, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die  leitungsgebundene Versorgung mit Wärme (und auch Kälte). Sie kann den Verbrauch fossiler Brennstoffe durch die Nutzung von industrieller Abwärme und erneuerbarer Energiequellen wie Solarthermie reduzieren.

Das Technology Collaboration Programme District Heating and Cooing (TCP DHC) befasst sich mit der Auslegung, Leistung und dem Betrieb von Erzeugungs- und Verteilungssystemen sowie Verbraucheranlagen. Im Rahmen von DHC finden Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte statt.

Design, Performance und Betrieb von Wärme- und Kältenetzen sind Forschungsthemen, die Expertinnen und Experten hier bearbeiten. Dabei geht es um den gesamten Prozess von der Erzeugung und Verteilung der Wärme oder Kälte bis zur Übergabe an den Endkunden. Bei den eingesetzten Technologien haben Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen eine hohe Relevanz, auch wegen der wachsenden Bedeutung, die Elektrizität bei der Deckung des weltweiten Energiebedarfs spielt. Ein Vorteil: Die Wärme, die bei der Stromerzeugung über KWK entsteht, kann wieder rückgewonnen werden.

Die Nutzung von industrieller Abwärme oder Solarthermie für die Beheizung sowie die Verwendung von Grundwasser oder Kälte aus Wärme für die Gebäudekühlung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle im Technologieprogramm DHC. Die Verteilung der Energie kann in großen, ausgedehnten Netzen mit zentralem Erzeuger oder mehreren dezentralen Erzeugern sowie in kleineren Inselnetzen erfolgen.

Um Treibhausgase einzusparen, empfiehlt das Technologieprogramm der IEA zunächst, den Endenergiebedarf zu verringern. Danach sollte analysiert werden, welche der oben aufgeführten Maßnahmen in Betracht kommen. Erst wenn genannten Möglichkeiten untersucht worden sind, muss die effiziente Nutzung fossiler Brennstoffe in Betracht gezogen werden.

Kenndaten

Gründungsjahr: 1983

Finanzierungsart: Cost-shared (seit 1983) sowie Task-shared (seit 2012)
Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Kanada, Korea, Norwegen, Österreich, Schweden, UK

Aktuelle Projekte

Annex TS5 - Integration of Renewable Energy Sources into existing District Heating and Cooling Systems
Annex TS4 - Digitalisation of District Heating: Optimised Operation (and Maintenance) of District Heating and Cooling Schemes via Digital Processes Management
Annex TS3 - Hybrid Energy Networks: District heating and cooling networks in an integrated energy system context
Annex TS2 – Implementation of Low Temperature District Heating Systems
Annex XII:
(1) Effects of Loads on Asset Management of the 4th Generation District Heating Networks
(2) MEMPHIS - Methodology to evaluate and map the potential of waste heat from industry, service sector and sewage water by using internationally available open data
(3) Integrated Cost-effective Large-scale Thermal Energy Storage for Smart District Heating and Cooling
(4) Stepwise transition strategy and impact assessment for future district heating systems
(5) Sustainable District Cooling Guidelines

Ansprechpartner

Delegate: Carsten Magaß, Germany, c.magass(at)fz-juelich.de

Alternate: Dr. Heiko Huther, Germany, h.huther(at)agfw.de

 

 

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