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Forschungspolitik für die Energiewende im Bereich Gebäude und Quartiere

Ohne einen Beitrag der Wissenschaft wird die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Energiewende nicht zu bewältigen sein. Forschung muss die Grundlagen liefern, damit die Umstrukturierung der Energieversorgung in Deutschland beschleunigt und auf eine sichere Basis gestellt werden kann. Sie trägt dazu bei, die nötigen Konzepte, Verfahren und Techniken zu entwickeln, um die Ziele der Energiewende zu erreichen. Denn mit der Energiewende soll der Primärenergieverbrauch bis 2050 halbiert und der Anteil der erneuerbaren Energien am Verbrauch auf über 60 Prozent ausgebaut werden.

Im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms fördert die Bundesregierung Projekte, die zum Erreichen der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung beitragen. Das 7. Energieforschungsprogramm adressiert sowohl technologiespezifische Förderschwerpunkte als auch technologieübergreifende Querschnittsthemen. Denn der Umbau der Energielandschaft muss systemübergreifend und gesamtgesellschaftlich gestaltet werden.

Der Gebäudebereich hat mit Blick auf die Erschließung von Effizienzpotenzialen und die Integration erneuerbarer Energien im Wärmesektor eine Schlüsselrolle im Prozess der Energiewende. Gebäude und Städte übernehmen zunehmend einen wachsenden Anteil an der bedarfsnahen, dezentralen Bereitstellung von Wärme, Kälte und Strom. Dabei gewinnt das systemische Zusammenwirken von Gebäuden, Quartieren und Energieinfrastruktur an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund fasst das BMWi die Förderschwerpunkte im Bereich energieoptimierte Gebäude und Quartiere in der Forschungsinitiative Energiewendebauen zusammen. 

Energiewendebauen bündelt und vernetzt damit inhaltlich die Forschungsfelder Energieoptimiertes Bauen (EnOB), Energieeffiziente Stadt (EnEff:Stadt) und Energieeffiziente Wärme- und Kältenetze (EnEff:Wärme),  thermische Energiespeicher und Niedertemperatur-Solarthermie sowie die Förderinitiativen Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt und EnEff.Gebäude.2050 unter einem Dach.

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