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Neu im 7. Energieforschungsprogramm: Technologieübergreifende Querschnittsthemen

Im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms fördern die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie, für Bildung und Forschung sowie für Ernährung und Landwirtschaft Projekte, die zum Erreichen der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung beitragen. Das Programm definiert Schwerpunkte für die Forschungsförderung und Innovationspolitik im Energiebereich und setzt im Vergleich zum vorhergehenden Energieforschungsprogramm auch neue Akzente.

Bis 2022 sind im 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ von der Bundesregierung insgesamt rund 6 Milliarden Euro vorgesehen. Damit wird das Gesamtvolumen der Fördermittel für Projekte von Partnern aus Forschung, Industrie und Gesellschaft nochmals gesteigert.

Die Bundesregierung formuliert die Leitlinien ihrer Energieforschungspolitik seit 1977 in ihrem regelmäßig fortgeschriebenen Energieforschungsprogramm. Ein zentrales Anliegen des aktuellen 7. Energie-forschungsprogramms ist die Stärkung des Technologie- und Innovationstransfers. Zu diesem Zweck werden Reallabore der Energiewende als neue Säule der Energieforschung etabliert. Zudem soll der Zugang von Startups zur Forschungsförderung verbessert werden.  Das 7. Energieforschungsprogramm adressiert sowohl technologiespezifische Förderschwerpunkte als auch technologieübergreifende Querschnittsthemen. Denn der Umbau der Energielandschaft muss systemübergreifend und gesamtgesellschaftlich gestaltet werden.

Die Förderbekanntmachung zum 7. Energieforschungsprogramm wurde am 18. Oktober 2018 veröffentlicht. Sie konkretisiert dessen strategische Ziele und benennt detailliert die Anforderungen, die künftig an eine Projektförderung im Rahmen der angewandten nichtnuklearen Energieforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gestellt werden. Im Fokus stehen dabei Technologien, die deutliche Effizienzsteigerungen, eine bessere Integration erneuerbarer Energien, die Gewährleistung der Versorgungssicherheit sowie einen schnelleren Transfer von Forschungsergebnissen in den Markt versprechen. Eine zentrale Herausforderung des Forschungsbereichs Energienutzung ist es, das Zusammenspiel der in Gebäuden und Quartieren nutzbaren Technologien im System zu erforschen und zu optimieren. Hierzu gehören gleichermaßen Untersuchungen auf Seiten der Nutzer wie der Energieerzeuger. Die Förderung orientiert sich zukünftig am Leitmotiv „energieoptimierte und klimaneutrale Gebäude der Zukunft“.

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