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Veranstaltungsdatum: 28.-29. April 2021
Veranstalter: Institut Wohnen und Umwelt (IWU), Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, Bergische Universität Wuppertal
Veranstaltungsort: Jugendgästehaus Berlin-Hauptbahnhof

Forschende präsentieren die Ergebnisse einer deutschlandweiten, repräsentativen Primärdatenerhebung im Sektor Nichtwohngebäude. Daraus können die Eigenschaften des Gesamtbestands der Nichtwohngebäude in Deutschland statistisch valide hochgerechnet werden.

Im Projekt „Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude" führten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungskonsortiums aus Institut Wohnen und Umwelt (IWU) als Verbundkoordinator, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und Bergischer Universität Wuppertal (BUW) ihre Untersuchungen durch.

Die deutschlandweite Erhebung hatte zum Ziel, Stand und Dynamik der strukturellen Eigenschaften, der energetischen Qualität und der Entscheidungsprozesse bei Modernisierung im Bestand der Nichtwohngebäude zu erforschen. Dies wurde durch die Kombination von Methoden der Geoinformatik mit denen der klassischen Stichprobenerhebung erstmalig möglich.

Aus einer repräsentativen Stichprobe von 100.000 amtlichen Hausumringen konnten im vorgelagerten Screening knapp 90.000 Gebäude, ca. 66.000 Nichtwohngebäude, davon 43.000 EnEV-relevante, identifiziert und in die weitere Untersuchung einbezogen werden. Über 5.000 Vollinterviews konnten daraus realisiert werden. Sie ergeben ein detailliertes Abbild über strukturelle und energetische Merkmale der Gebäude. Daraus können die Eigenschaften des Gesamtbestands der Nichtwohngebäude in Deutschland statistisch valide hochgerechnet werden.

Die Erkenntnisse sind für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gleichermaßen von großem Interesse. Die später öffentlich zugängliche Forschungsdatenbank kann sowohl für die Energieforschung als auch für den Aufbau eines Gebäudebestandsmonitorings oder für die Immobilienwirtschaft nutzbringend eingesetzt werden.

Das Forschungskonsortium stellt die Ergebnisse des Projektes in Kooperation mit BMWi und PtJ auf der Tagung und in Workshops vor:

Der erste Veranstaltungstag beginnt mit der Präsentation der Daten und Fakten zum deutschen Nichtwohnbestand. Anschließend wird die Relevanz der Ergebnisse für Forschung und Praxis unter den Aspekten Gebäudeforschung, Energie und Bewirtschaftung thematisiert. Eine Podiumsdiskussion über die Zukunft von Nichtwohngebäuden in Deutschland beendet die Veranstaltung. Der zweite Tag dient der tieferen Diskussion. Dazu finden zwei Sessions mit parallel laufenden Workshops statt:

Session 1

  • Geodatenanalyse Deutscher Gebäudebestand
  • Screening des Deutschen Gebäudebestands
  • Breiten- und Tiefenerhebung Deutscher Gebäudebestand

Session 2

  • Der Nutzen der Daten zum Nichtwohngebäudebestand für die Immobilienwirtschaft
  • Nutzen der Forschungsdaten für die Energieforschung
  • Nutzen der Daten zum Aufbau eines deutschlandweiten Gebäudesbestandsmonitorings

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Mitglieder des Forschungsnetzwerks Energiewendebauen.

Letzte Aktualisierung: 23. Juni 2020

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