Menü

Big Data, research data, smart data

Die Digitalisierung wird auch den Gebäude- und Energiesektor stark verändern. Viele dezentrale Kraftwerke werden auf Basis von Energiemarktdaten koordiniert, Blockchain-Technologie erlaubt die Beteiligung auch kleiner Akteure an Energiedienstleistungen und –handel und viele Energieanwendungen werden zu digital vermittelten Dienstleistungen.
© Thinkstock / Jakarin2521

Die Digitalisierung wird auch den Gebäude- und Energiesektor stark verändern. Viele dezentrale Kraftwerke werden auf Basis von Energiemarktdaten koordiniert, Blockchain-Technologie erlaubt die Beteiligung auch kleiner Akteure an Energiedienstleistungen und –handel und viele Energieanwendungen werden zu digital vermittelten Dienstleistungen. All diese Entwicklungen mischen einerseits bestehende Marktstrukturen gewaltig auf, andererseits ermöglichen sie ganz neue Energieeffizienzpotenziale. Denn sowohl auf der sich dezentralisierenden Angebotsseite als auch auf der komplexer werdenden Nachfrageseite von Energiemärkten wird die Datenbasis jeweils enorm viel breiter. Mit neuen Methoden der Datenauswertung einschließlich maschinellem Lernen und Prognose-Algorithmen können Energiedienstleistungen individualisiert und energieoptimiert werden.

In der wissenschaftlichen Forschung bilden Daten die Grundlage für neue Erkenntnisse. Wenige Daten können dabei genauso wertvoll sein wie viele – sofern es die richtigen sind. Immer wichtiger wird auch für Forscher das Thema Datenschutz. Während private Inhalte auf Social-Media-Plattformen oft bedenkenlos publiziert werden, gibt es bei der Erfassung anderer privater Daten große Vorbehalte. Das ist gerade in den Forschungsprojekten zu energieoptimierten Gebäuden und Quartieren zu spüren. Lösungsmöglichkeiten und Perspektiven wurden beim Projektleitertreffen in Essen diskutiert.

Das Programm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ des BMWi zeigt in sechzehn Leuchtturmprojekten, wie aus großen Datenmengen ein Mehrwert generiert werden kann. Im Projekt SmartEnergyHub, das sich als Datendrehscheibe für eine intelligente Energienutzung versteht, wurde für komplexe Infrastrukturen wie Fabriken oder Bürogebäude gezeigt, wie aus vielen Daten smarte Daten werden können. Dabei wird am Beispiel eines Flughafens ein plattformbasierter Ansatz verfolgt. Die Daten unterschiedlicher Quellen werden im ersten Schritt miteinander verknüpft und anschließend mit weiteren Daten, zum Beispiel Preis- und Nutzungsdaten oder Wetterprognosen, in Echtzeit zusammengeführt. Auf diese Weise können Infrastrukturbetreiber Synergieeffekte identifizieren und den gesamten Energiefluss optimieren.

Links

Digitale Energiewende

Revolutioniert Blockchain die Energiewirtschaft?

4. Projektleitertreffen in Essen

Big Data, Little Data, No Data – zum Umgang mit großen Datenmengen

Technologieförderprogramm des BMWi

Smart Data - Innovationen aus Daten

Smart-Data-Plattform für Betreiber von Infrastrukturen

Projekt SmartEnergyHub des BMWi

Strategische Analyse heterogener Massendaten im urbanen Umfeld

Projekt SmartRegio des BMWi

Diese Webseite verwendet sogenannte Cookies zur Optimierung der Ansicht und aller Funktionen. Für die Nutzungsanalyse wird Matomo verwendet. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Wenn Sie der Nutzungsanalyse widersprechen oder mehr über Cookies erfahren möchten, klicken Sie bitte auf die Datenschutzerklärung .

OK