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Heute wurde in Berlin die neue Forschungsinitiative "Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt" vorgestellt. Die beiden Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) erläuterten die Ziele und Förderkriterien im Rahmen einer Veranstaltung der Berliner Energietage. Der Fokus der Forschungsinitiative liegt auf technologieübergreifenden Forschungsprojekten und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Damit sollen energetisch hochwertige Gebäude und Stadtquartiere zusammen mit energieoptimierter Infrastruktur gebaut und modernisiert werden.

Alle beteiligten Akteure vernetzen und Synergien schaffen: Dieses Ziel will die neue Förderinitiative verfolgen. Sie unterstützt ausschließlich Kooperationsprojekte. Industrie, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen können ihre Vorschläge für Forschungs- und Demonstrationsvorhaben einbringen. Ausgewählte Forschungsprojekte sollen europäische Kooperationen und die Zusammenarbeit mit den Bundesländern forcieren. Insgesamt stellt die Bundesregierung 150 Millionen Euro hierfür bereit. Die Projekte sollen über eine Dauer von bis zu 5 Jahren gefördert werden.

Die Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ ist modular aufgebaut und umfasst in dem Modul I „Solares Bauen“ anwendungsnahe Forschung, Entwicklung und Demonstration energieoptimierter Gebäude. Im Modul II „Energieeffiziente Stadt“ liegt der Fokus auf sogenannten Leuchtturmprojekten im Quartier. In beiden Modulen sollen innovative Konzepte gut auf andere Projekte übertragbar sein und modellhaft Versorgungsstrategien auf Basis erneuerbarer Energien umsetzen. Auch sozioökonomische Aspekte wie der demografische Wandel der Gesellschaft und die Forderung nach bezahlbarem, energetisch hochwertigem und flexibel nutzbarem Wohnraum in Ballungszentren sollen berücksichtigt werden. Neben moderner Gebäudetechnik und dem verstärkten Einsatz erneuerbarer Wärme sind auch Konzepte, Werkzeuge und Planungsinstrumente gefragt, die alle am Bau beteiligten Akteure vernetzen und einbeziehen.

Zeitgleich startet das BMWi eine weitere Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050“. Gefragt sind hier besonders anwendungsorientierte Modellprojekte im Bereich „Solares Bauen“, die den Transfer von innovativen Techniken und Konzepten zur breiten Anwendung zum Ziel haben. Sie werden mit insgesamt 35 Millionen Euro unterstützt. Damit sollen die vielen Akteure in Bauwesen, Planung und Architektur zum Handeln motiviert und Hemmnisse bei der Realisierung besonders energieeffizienter Gebäude überwunden werden. 

Förderbekanntmachung

Die Förderbekanntmachung "Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt" kann ab sofort von der Presseseite des Bundeswirtschaftsministeriums heruntergeladen werden.

Ansprechpartner beim Projektträger Jülich

Modul I: Solares Bauen
Kerstin Lorenz, Tel. 02461/61-92 93, ptj-BauEnergieStadt(at)fz-juelich.de

Modul II: Energieeffiziente Stadt
Swen Mistol, Tel. 02461/61-15 76, ptj-BauEnergieStadt(at)fz-juelich.de 

Weiterführende Infos

Förderinitiative EnEff.Gebäude.2050
Infos des Projektträgers Jülich mit Ansprechpartner und Hinweisen zur Förderung
www.ptj.de/eneff-gebaeude-2050

Förderinitiative Solares Bauen & Energieeffiziente Stadt
Infos des Projektträgers Jülich mit Ansprechpartner und Hinweisen zur Förderung
www.ptj.de/solares-bauen-energieeffiziente-stadt

Nationale Plattform Zukunftsstadt der Bundesregierung ww.nationale-plattform-zukunftsstadt.de

Schlagworte:

Letzte Aktualisierung: 11. April 2016

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