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Das Technologieprogramm DHC der Internationalen Energieagentur hat einen Call for Proposals gestartet. Die neue Förderperiode startet am 1. Mai dieses Jahres und läuft über drei Jahre. Bis 28. Februar können Interessierte zunächst auf zwei Seiten ihre Vorschläge einreichen.

Die Bewerbergruppen sollten sich aus wenigstens zwei Nationen zusammensetzen und von einem Team angeführt werden, dessen Land Mitglied im Technologieprogramm DHC ist. Neben Deutschland engagieren sich hier noch zwölf weitere Länder (Belgien, China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Kanada, Korea, Norwegen, Österreich, Schweden, UK, USA).

Für die Ausschreibung stehen 1,2 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Interessierte sollten in folgenden Themen Expertise vorweisen:

  • Dekarbonisierung und Temperaturabsenkung in Wärmenetzen
  • Verbesserung von Geschäftsmodellen für Wärmenetze, einschließlich Integration von Prosumern
  • Digitalisierung – systematische Optimierung von Wärmenetzen im Zeitalter von Big Data

In diesen Fachgebieten können Studien, angewandte Forschung, experimentelle Untersuchungen oder Demonstrationsprojekte umgesetzt werden.

Bewerbung in zwei Schritten

Das Bewerbungsverfahren besteht aus zwei Stufen. In der ersten Stufe sollen interessierte Teams bis zum 28. Februar eine zweiseitige Skizze einreichen: Hier beschreiben sie unter anderem die Ziele und die Relevanz ihres Projektes für das Forschungsfeld Wärme- und Kältenetze und benennen das erforderliche Budget. Ausgewählte Vorhaben können sich dann in einem zweiten Schritt mit einem ausführlichen Antrag bewerben. Die Projektdauer kann maximal 30 Monate betragen.

Schwerpunkte des Technologieprogramms

Design, Performance und Betrieb von Wärme- und Kältenetzen sind Forschungsthemen, die Expertinnen und Experten in DHC bearbeiten. Dabei geht es um den gesamten Prozess von der Erzeugung und Verteilung der Wärme oder Kälte bis zur Übergabe an den Endkunden. Zu den eingesetzten Technologien zählen hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die Nutzung von industrieller Abwärme oder Solarthermie. Die Verteilung der Energie kann in großen, ausgedehnten Netzen mit zentralem Erzeuger oder mehreren dezentralen Erzeugern sowie in kleineren Inselnetzen erfolgen.

Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2020

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