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Der Projektträger Jülich hat während der Berliner Energietage den Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050 ausgelobt. Gesucht sind zukunftsweisende Ideen für klimaneutrale Gebäude und Quartiere sowie Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb. Planer und Bauherren können ihre innovativen Planungskonzepte für energetisch ambitionierte Gebäude und Quartiere einreichen. Gefragt sind außerdem Konzepte für einen zukünftigen internationalen Energiewettbewerb, wofür sich Stadtverwaltungen und Hochschulen bewerben können.

Energiewende in hoher architektonischer Qualität

In Teil I sind Ideen für zukunftsweisende Gebäude und Quartiere mit konkreter Realisierungsabsicht gefragt. Der Fokus liegt auf Ideen und Konzepten für energetisch zukunftsweisende Neubauten, auf Transformations- und Modernisierungsvorhaben im Bestand, auf Quartierskonzepten zum Wohnen und Arbeiten sowie auf neuen Plusenergiekonzepten im Geschossbau. Dieser Teil des Wettbewerbs ist für Konsortien aus Planern und Bauherren relevant. „Wir freuen uns auf anspruchsvolle, ökonomisch und ökologisch optimierte Ideen und Konzepte in hoher architektonischer Qualität, mit denen Deutschland die Herausforderungen der Energiewende für Gebäude und Quartiere gestalten kann“, sagt Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer und Vorsitzende der Jury für den ersten Teil des Ideenwettbewerbs.

Innovative Energiekonzepte als Living Labs

Mit Teil II des Wettbewerbs werden Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb für Gebäude und Quartiere ausgezeichnet. Der Fokus liegt hier in der Konzeption eines zukünftigen internationalen Energieeffizienzwettbewerbs, der das Format des Solar Decathlon Europe aufgreift und weiterentwickelt. Dieser Teil des Wettbewerbs richtet sich an Konsortien aus Stadtverwaltungen und Hochschulen. „Wir suchen energetische Gesamtkonzepte für Quartiere, die das Zusammenspiel im System berücksichtigen, den Nutzer einbeziehen und damit einen breiten Experimentierraum für Energieinnovationen auf Quartiersebene schaffen“, sagt Professor Hans-Martin Henning vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und Vorsitzender der Jury des  zweiten Wettbewerbsteils. Dazu soll das Wettbewerbsformat so gestaltet werden, dass die Beiträge in ein nachhaltig und organisch in den Stadtraum integriertes, verstetigtes Living Lab überführt werden.

Details, Fristen und Infoveranstaltung

Aktuelle Unterlagen zum Wettbewerb gibt es beim Projektträger Jülich zum Download. Die vollständigen Wettbewerbsunterlagen liegen in Kürze vor.

Einreichungsfrist für den ersten Wettbewerbsteil ist der 15. August 2017. Für den zweiten Teil des Wettbewerbs können die Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb bis zum 15. September 2017 eingereicht werden. Das Preisgeld liegt bei insgesamt 280.000 Euro.

Aktueller Hinweis zum Teil 2 des Wettbewerbs

Die vollständigen Unterlagen mit detaillierten Informationen zum Wettbewerbskonzept und Austragungsort müssen erst zum 3. November 2017 eingereicht werden. Auf vielfachen Wunsch hat der Projektträger Jülich als Auslober des Ideenwettbewerbs diese Frist verlängert.

Inhaltliche Fragen können von Interessierten noch bis zum 15. September per E-Mail oder in einem Kommunikationsforum gestellt werden, wo alle Fragen und Antworten veröffentlicht werden. Die aktualisierten Wettbewerbsunterlagen mit Kurzbeschreibung sind hier beim Projektträger Jülich erhältlich.

Preisverleihung am 6. Dezember

Die Gewinner des Ideenwettbewerbs EnEff.Gebäude.2050 werden am 6. Dezember 2017 im Rahmen des 3. Projektleitertreffens Energiewendebauen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin ausgezeichnet.

Letzte Aktualisierung: 13. September 2017

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