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EnOB-Symposium

Gebäudetechnik für die Energiewende

Autor: Voss, C.; Spars, G.; Wagner, A. u. a.
Verlag: Verlagsanstalt Alexander Koch
Publikationstyp: Fachartikel
Bibliographische Angaben:

Gebäudetechnik für die Energiewende

Erschienen in:

xia IntelligenteArchitektur 07-09/2014

Verlagsanstalt Alexander Koch GmbH, 2014, S. 68-71

Bezugspreis: Kostenloser Download

Mit welchen Gebäudekonzepten ist die Energiewende im Gebäudesektor machbar? Welche neuen Technologien, Energiesysteme und Methoden eröffnen hierfür Perspektiven? Wie ist es um deren Wirtschaftlichkeit bestellt? Und welche Trends zeichnen sich für die nächsten Jahre ab? Diese Fragen diskutierten mehr als 300 Experten aus Architektur und Gebäudeplanung, aus Immobilienwirtschaft und Liegenschaftsverwaltung, dem Bauwesen sowie aus der Forschung auf dem EnOB-Symposium 2014. Die Autoren beleuchten einige der diskutierten Themen mit Fokus auf die Gebäudetechnik und deren Einbindung in Strom- und Wärmenetze.

Zentrales Thema des EnOB-Symposiums 2014 war das Zusammenwirken von Gebäuden mit der Gebäudetechnik und deren aktive Einbindung in Strom- und Wärmenetze. Gebäude müssen im Kontext der Energiewende vom rein bedarfsgesteuerten Strom- und Wärmeverbraucher zum interaktionsfähigen Partner mit dezentraler Energieerzeugung aus Erneuerbaren einerseits und Energiespeicherpotenzial für Strom- und Wärmenetze andererseits fortentwickelt werden. Für die „Netzdienlichkeit“ von Gebäuden werden aktuell Kriterien entwickelt – noch sind diese in der Planungspraxis nicht eingeführt. Thematisiert wird die Abstimmung des Verbrauchsprofils und der gebäudeintegrierten Erzeugungs- und Speicherkapazität auf das Erzeugungs- und Speicherverhalten des umgebenden Strom- und Wärmenetzes. Dabei ist zu erwarten, dass erst deutlich zeitvariable Tarife für Bezug und Einspeisung zukünftig monetäre Anreize für eine Netzdienlichkeit liefern. Für rein elektrisch versorgte Gebäude mit Wärmepumpen liegen bereits Querschnittsuntersuchungen vor. Die untersuchten Anlagen verhalten sich dabei unterschiedlich, was auf Unterschiede im Anlagendesign und in der Betriebsführung zurückzuführen ist. Tendenziell waren sie noch nicht netzdienlich. In weiteren Projekten der Forschungsinitiative EnOB soll dies genauer geklärt und verallgemeinert werden.

Letzte Aktualisierung: 25. April 2017

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