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Raumkilma

EnOB: Passiv Kühl

Autor: Voss, K.; Wagner, A.; Schweiker, M. u. a.
Verlag: KIT, fbta
Publikationstyp: Forschungsberichte
Förderkennzeichen: 0327241D
Bibliographische Angaben:

Voss, Karsten; Hans, Oliver; Voß, Tjado; Otto, Julius; Wagner, Andreas; Schweiker, Marcel; Hawighorst, Maren:

Schlussbericht zum Verbundvorhaben. EnOB: Passiv Kühl. Laufzeit: 1.2.2009 bis 31.01.2014 (BUW), 1.2.2009 bis 31.12.2014 (KIT)

KIT, 2015, 76 S.

 

Bezugspreis: Kostenloser Download

Das übergreifende Ziel des Vorhabens ist die Evaluierung von Möglichkeiten zur Sicherstellung eines angemessenen sommerlichen Raumklimas in ausschließlich passiv gekühlten Gebäuden. Den Schwerpunkt bildet der thermische Komfort. Der Zielkorridor dazu wird aktuell durch adaptive Komfortstandards wie beispielsweise in der DIN EN 15251 beschrieben. Adaptive Komfortstandards erweitern den Zielkorridor gegenüber den engeren Vorgaben für Gebäude mit aktiver Kühlung.

Es wurde ein Rahmenmodell (adaptives Wärmebilanzmodel – ATB) präsentiert, welches in der Lage ist, den Ansatz des adaptiven Komfortmodells mit existierenden Wärmebilanzmodellen zu verknüpfen. Die Evaluierung eigener und externer Daten zeigt, dass das ATB-Modell Bewertungen über thermischen Komfort sogar dann vorhersagen kann, wenn die ATB-Koeffizienten aus fremden Datenquellen stammen.

Der Modellansatz des ATB-Modells bietet das Potential, weitere psychologische Adaptationsprozesse mit Koeffizienten einzubeziehen. Dies würde den Architekten, Bauingenieur oder auch einem Produktdesigner bereits in der Planungsphase des Gebäudes Produktes darüber informieren, wie bestimmte Designaspekte die Wahrnehmung der thermischen Bedingungen beeinflussen.

Die Ergebnisse sind somit relevant und interessant für Gebäude, welche nicht oder nur passiv gekühlt sind, in welchen das Raumklima anhand der Außenbedingungen variiert und in welchen der Nutzer Einfluss auf das Raumklima nehmen kann. Das detailliertere Wissen über die Komfortbewertung des Nutzers und deren Quantifizierung erlaubt in Kombination mit der Kenntnis der Thermoregulation eine genauere Entwicklung sogenannter Energiesparkonzepte (Energy Saving Concepts). Darüber hinaus ermöglicht es bei einem Neubau oder Umbau von Gebäuden, das Augenmerk auf entscheidende Parameter zu legen und damit den thermischen Komfort und die Produktivität des einzelnen Büronutzers zu steigern.

Letzte Aktualisierung: 27. April 2017

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