Menü
Energieeinsparung und Effizienzsteigerung

Energieverbrauch in der Hotellerie

Autor: S. Bernard, K. Voss
Verlag: DBZ – Deutsche Bauzeitschrift
Publikationstyp: Fachartikel
Bibliographische Angaben:

S. Bernard, K. Voss: Energieverbrauch in der Hotellerie. Zunehmende Bedeutung für Ressourcen- und Klimaschutz, in: DBZ – Deutsche Bauzeitschrift. DBZ Spezial 10/2012.

 

Bezugspreis: Kostenloser Download

Energieeinsparung und Effizienzsteigerung rücken auch im Hotelwesen in den Fokus. Wie hoch sind typische Energieverbräuche in der Hotellerie? Ab welchem Energieverbrauch ist ein Hotel energieeffizient? Die vorhandene Datengrundlage für Hotels ist im Vergleich zu anderen Gebäudenutzungen gering. Der Lehrstuhl für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung der Universität Wuppertal nimmt dies zum Anlass, detaillierte Untersuchungen zum Energieverbrauch von Hotelimmobilien durchzuführen.

Energieeinsparung und Effizienzsteigerung rücken auch im Hotelwesen in den Fokus. Wie hoch sind typische Energieverbräuche in der Hotellerie? Ab welchem Energieverbrauch ist ein Hotel energieeffizient? Die vorhandene Datengrundlage für Hotels ist im Vergleich zu anderen Gebäudenutzungen gering. Der Lehrstuhl für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung der Universität Wuppertal nimmt dies zum Anlass, detaillierte Untersuchungen zum Energieverbrauch von Hotelimmobilien durchzuführen.

Neben der Betriebsführung und dem Serviceangebot wird ein Hotel hauptsächlich durch sein Gebäude geprägt. Welchen Stellenwert besitzen daher Architekturqualität und ein energieeffizientes Gebäude im Hotelgewerbe? Ohne Frage sind Energieeinsparung und Effizienzsteigerung im Hinblick auf eine Kosten einsparung eine der treibenden Motivationen für Hotelbetreiber zu Investitionen auf diesem Feld. Durchschnittlich liegen die Ausgaben für Energie in der Hotellerie derzeit bei 5–7% des Betriebsumsatzes. Dass diesen Kosten bei Hotels ein höheres Gewicht zukommt als bei anderen Gebäudenutzungen, zeigt ein Vergleich mit Bürogebäuden. Hier lag der Anteil der Energiekosten nach einer früheren Untersuchung noch bei unter 1%.

Über die Kostenersparnis hinaus gewinnen Themen rund um Ressourcen- und Klimaschutz im Hotelwesen an Bedeutung. Das gesamtgesellschaftlich gesteigerte Umweltbewusstsein wirkt sich mittelfristig auf die Erwartungshaltung an die Hotellerie aus. Gäste legen vermehrt Wert auf Nachhaltigkeit, beginnend beim Verpflegungsangebot bis hin zu vollends klimaneutralen Aufenthalten.

Um das umwelt- und klimafreundliche Angebot gegenüber dem Gast zu kommunizieren stellen Umwelt-, Öko- oder Nachhaltigkeits-Zertifizierungen ein Instrument dar. Viele dieser speziell auf Tourismusunternehmen und Hotels zugeschnittenen Systeme bewerten in erster Linie die Umweltverträglichkeit des Angebotes für den Gast. Es werden Speisen, Pflegeprodukte sowie Materialien der Ausstattung zur Beurteilung herangezogen. Die Effizienz des Gebäudes und der damit verbundene Ressourcenverbrauch werden kaum in Betracht gezogen. Einen Schritt weiter gehen Systeme wie z. B. EMAS, Viabono oder DEHOGA-Umweltcheck. Hier zählen zusätzlich der Energieverbrauch und getroffene Einsparmaßnahmen als wichtige Kriterien. Die Zertifikate werden jeweils für einen festgelegten Zeitraum vergeben, so dass das Engagement danach erneut nachgewiesen werden muss.

In dem Artikel in der DBZ Spezial 10/2012 wird eine Erhebung der Bergischen Universität Wuppertal zu den Energiekennwerten von Hotels vorgestellt. Bislang liegen detaillierte Angaben zu 26 Hotels vor. Die Studie soll fortgeführt und erweitert werden.

Letzte Aktualisierung: 13. Juni 2017

Thematisch verwandte Projekte

Thematisch verwandte Publikationen

Gebäude

Energiebilanzierung

Passivhaus-Hallenbad Bambados Monitoring

Im Juni 2007 beschloss der Stadtrat Bamberg den Neubau eines Hallenbades. Das alte denkmalgeschützte Hallenbad („Hallenbad am Margaretendamm“) war sanierungsbedürftig und…

Forschungsberichte

Mehr erfahren