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Ab heute wird die Förderung von Brennstoffzellen-Heizungen ausgeweitet und kann auch durch kleine und mittlere Unternehmen, Contractoren sowie Kommunen für Nichtwohngebäude beantragt werden. Die bisherige Zuschussförderung von Brennstoffzellen-Heizungen zielte auf kleinere Wohngebäude. Sie wird jetzt auf Nichtwohngebäude erweitert.

Förderung jetzt auch für Nichtwohngebäude

Ab dem 3. Juli 2017 gibt es auch für Nichtwohngebäude einen Zuschuss für Brennstoffzellen-Heizgeräte. Er kann mit den gesetzlich garantierten Erlösen aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz kombiniert werden. Damit will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Einführung der Brennstoffzellentechnologie in den Bereich der Gebäudeenergieversorgung ausweiten. Im August 2016 startete zunächst die Förderung für den Einbau von Brennstoffzellenheizungen in privaten Wohngebäuden. Jetzt kann die Förderung auch durch kleine und mittlere Unternehmen, Contractoren sowie kommunale Gebietskörperschaften für ihre Nichtwohngebäude beantragt werden.

Eine Förderung gibt es für Brennstoffzellen-Heizgeräte in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 kW elektrischer Leistung in Neubauten und Bestandsgebäuden. Förderfähig sind die Kosten für den Einbau der Geräte, bei integrierten Geräten auch die Kosten für den weiteren Wärmeerzeuger. Außerdem die fest vereinbarten Kosten für den Vollwartungsvertrag in den ersten 10 Jahren und die Kosten für die Leistungen des beratenden Energieeffizienz-Experten.

KfW-Programm mit Zuschüssen für Brennstoffzellen-Heizgeräte

Die Zuschüsse sind gestaffelt nach der elektrischen Leistung der Anlage. Die Beantragung erfolgt wie bislang über die KfW in dem Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle“. Weitere Informationen zu den Förderbedingungen und zum Antragsverfahren gibt es auf der Webseite der KfW. Zudem gibt es Auskünfte im KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 539 9002.

Letzte Aktualisierung: 30. Juni 2017

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